Schülerinnen und Schüler

An der CJG St. Antoniusschule werden durchschnittlich etwa 80 Schüler/-innen im Alter zwischen 6 und 17 Jahren in inhaltlich und erzieherisch profilierten Lerngruppen gefördert.

Förderbedarf

Infolge multikausaler Störungen können diese Schüler/-innen in der allgemeinen Schule oder an anderen Förderschulen nicht (mehr) hinreichend unterrichtet werden. Sie sind auffällig geworden, weil sie Schwierigkeiten haben, sich in Gruppen zurechtzufinden und mit anderen zu kooperieren. Oftmals sind diese Schüler bereits schulaversiv, häufig aufgrund von Überforderung und/oder fehlender individueller Förderung. Wegen ihrer gravierenden emotionalen und psychosozialen Belastungen verlangen sie mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung als ihre Mitschüler/-innen an den Herkunftsschulen.

Ursachen

Die Verhaltensstörungen der Kinder und Jugendlichen sind im Grunde generell Verhältnisstörungen aus belasteten Beziehungen im familiären Milieu, im sozialen Umfeld und gesellschaftlichen Systemen wie Kindergarten und Schule. Die Ursachen der individuellen Fehlentwicklungen sind vielschichtig und nicht abschließend aufzuführen. Neben den bereits erwähnten Gewalterfahrungen und Vernachlässigungen können Suchtproblematik, Verwahrlosung, inkonsequente Erziehung, extreme Verwöhnung sowie unangemessener Medienkonsum als zentrale Faktoren genannt werden. In den vergangenen Jahren ist der Anteil psychisch besonders hoch belasteter Kinder und Jugendlicher deutlich gestiegen.

Unterricht an der Förderschule

Der Unterricht an der Förderschule „ES“ hat sich der Herausforderung zu stellen, mit dem hier kurz skizzierten, veränderten Klientel Perspektive zu entwickeln: schulisch – und  vor allem in Verbindung mit der Jugendhilfe – ebenso bezogen auf die weitere Lebensgestaltung insgesamt.


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CJG St. Antoniusschule

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