Seifenkistenprojekt der WerkstattSchule

Idee

Als zweites Großprojekt der WerkstattSchule WsS wurde der Bau der Seifenkisten gewählt, da sowohl die Schüler als auch die Mitarbeiter großes Interesse an den Themen Räder, Rennen und Motoren mitbrachten. Überdies hatte es sich bewährt, unsere drei Leistungsbereiche curricularer Unterricht, Werkstattarbeit und (Erlebnis-) Sport zu integrieren und fächer- und professionsübergreifend zu kooperieren. Schnell wurde uns klar, dass wir Seifenkisten nicht nur bauen und fahren sondern auch in Wettbewerben sportlich nutzen wollten. Dazu mussten wir uns an die Regeln und Vorschriften des „Deutschen Seifenkisten Derbys“ halten.

Konzeption

Die projektspezifischen Inhalte tangieren fast den gesamten Fächerkanon

  • Deutsch:                       Berichtsheft, Arbeitsplan
  • Geschichte:                   Geschichte Seifenkiste
  • Fachkunde:                   Arbeitssicherheit, Werkzeug, Maschinen
  • Informatik:                    Internet, Gestaltung
  • Kunst:                           Lackieren, Design
  • Arbeitslehre:                 Kalkulation
  • Mathematik:                  Flächenberechnung, Maßstäbe
  • Politik:                          Gesetze, Regeln, Pilot wählen
  • Sport:                           Seifenkistenrennen
  • Physik:                         Geschwindigkeit, Gewichte
  • Tech. Zeichnen:            Zeichnungen lesen
  • Erdkunde:                    Karten lesen

Umsetzung

In Unterricht und Werkstatt planten und bauten wir drei Seifenkisten, jeweils eine der Junior-, Senior- und der freien Klasse (letztere mit einem Rasenmähermotor). Dies geschah in Zweier- bis Dreierteams, jeweils mit Begleitung der WsS - Mitarbeiter im Zeitraum von etwa einem Schuljahr.

Fahren

Unsere selbst gebauten Seifenkisten wurden auf einer gesperrten Teerstraße mit Gefälle getestet, verbessert und gefahren. Darüber hinaus nahmen wir mit Erfolg und viel Spaß an einem Qualifikationsrennen zur Deutschen Meisterschaft teil.

Fazit

Überschaubare und ernsthafte Planung, Gliederung und Organisation waren Voraussetzung für das erfolgreiche Projekt. Nur so war die konzeptionelle Verknüpfung von theoretischen Inhalten und praktischen Tätigkeiten in einer für unsere Schüler klaren Struktur möglich.


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