Lerngruppe Dojo

In unserer Lerngruppe der intensiv-pädagogischen Maßnahme Dojo in der CJG Kinder- und Jugendhilfe St. Josef, Köln Dünnwald, werden bis zu sieben Schüler/-innen im Alter von 6 bis 12 Jahren auf die Rückführung in die Systeme von Familie und öffentlicher Schule vorbereitet. Ihr erhöhter Förder- und Behandlungsbedarf entspricht den Maßgaben der Jugendhilfe nach § 35a SGB VIII, für die Förderschule nach § 15 AO-SF.

Klientel

Aufgenommen werden Kinder mit:

  • psychosomatischen Symptomen
  • ausgeprägten Ängsten und depressiven Zuständen
  • posttraumatischen Belastungsstörungen
  • starken emotionalen Störungen und sich abzeichnender Persönlichkeitsstörung
  • Identitätsstörungen einschließlich autistischer Züge
  • Problemen in der Impulskontrolle
  • schwerwiegenden Kontakt- und Bindungsbeeinträchtigungen
  • sonstigen Auffälligkeiten, wie z.B. AD(H)S, Essstörungen, Zwangssymptomen, etc.
  • ausgeprägten Schulängsten und sonstigen Schul- und Lernwiderständen
  • Lernstörungen

Ausgeschlossen ist die Aufnahme von Kindern mit einer stark ausgeprägten antisozialen Persönlichkeitsstruktur, insbesondere, wenn sie Konflikte nahezu ausschließlich über den Einsatz von Gewalt zu bewältigen suchen.

Handlungsansätze

Die Kinder erfahren Beruhigung und Orientierung durch einen ihren Bedarfen entsprechend rhythmisierten (Schul-) Alltag. Individuelles wie gruppenbezogenes Lernen, Anspannung und Entspannung helfen ihnen, wieder Vertrauen in sich selbst und Sicherheit in der Gestaltung von Beziehung zu Mitschüler/-innen und Pädagog/-innen zu gewinnen.

Neben den allgemeinen curricularen Inhalten finden hier lebenspraktische, erlebnispädagogische sowie allgemein handlungsorientierte Maßnahmen vermehrt Anwendung.

Team

Das multiprofessionelle Team koordiniert und überprüft sein Handeln in wöchentlichen Sitzungen sowie in den täglichen Morgen- und Mittagsübergaben.

Am Schulmorgen und zu den schulischen Förderzeiten am Nachmittag werden die Schüler/-innen betreut durch 

  • einen Sonderschullehrer (1/1 Stelle)
  • eine Pädagogin mit 10 WS und
  • die Erzieher/Diplom-Sozialpädagogen der Gruppe mit 8 WS

Neben der schulischen Förderung erhalten die Kinder Behandlung durch den hauseigenen Psychologischen Dienst, erlebnis- und sozial-pädagogische Maßnahmen durch die Pädagog/-innen des Teams. Durch die Kooperation mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist eine weitere fachliche Unterstützung bei Diagnose und Behandlung gesichert

Vorbereitete Umgebung

Die Räumlichkeiten bieten Möglichkeiten der individuellen und gruppenbezogenen Förderung. Sie sind eingerichtet als strukturierte und „vorbereitete“ Umgebung mit unterschiedlichsten Lern- und Aktivitätsbereichen:

  • Klassenraum mit sieben Einzelarbeitsplätzen
  • Bastel- und Malraum
  • PC-Raum mit 3 PC-Plätzen
  • Kicker- und Dartraum
  • Spiel- und Lesezimmer
  • (Ess-) Küche

Zudem stehen die Ressourcen der Einrichtung zur Verfügung, insbesondere

  • Werkraum
  • Tischtennisraum
  • Außengelände mit einem Spielplatz und
  • einem Kleinspielfeld für Ballsportarten

Die Rückkehr der Kinder in die Regelsysteme wird mittelfristig vorbereitet, mit Eltern/Sorgeberechtigten, Jugendamt, Schulamt und der aufnehmenden Schule abgestimmt.


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CJG St. Antoniusschule

Blockhausstraße 7
51580 Reichshof-Eckenhagen
Tel. 02265 13-60
Fax 02265 13-66
st.antoniusschule~cjg-sjh.de

Ansprechpartner

Sabine Ziemann
Bereichsleiterin
CJG KSJ Köln-Dünnwald
Tel. 0221 960361-16
s.ziemann~cjg-ksj.de

Klaus Kneile
stellv. Schulleiter
CJG St. Antoniusschule
Tel. 02265 13-67
k.kneile~cjg-sjh.de