Musik erleben

Die Idee von traditionellem Musikunterricht, der beispielsweise klassische Musik, Themen wie Harmonielehre/Erlernen von Notenkenntnissen zum Gegenstand hätte, oder auch das eher spontane gemeinsame Singen von Liedern, bieten zunächst kaum Aussicht auf Erfolg mit den Schüler/-innen unserer Schule. Dass dennoch seit vielen Jahren bei uns sehr erfolgreich „Musik gemacht“ wird, liegt an dem etwas anderen Zugang und beruht auf der Erkenntnis, dass Musik (hier) erlebbar sein muss.

Beispiel für einen Schlagzeug-PatternKeyboard Blues-Schema

 

Populärmusik hat einen hohen Identifikationswert für unsere Schüler/innen, diese Alltagsrelevanz bietet für eine Adaption des Themas in der Schule beste Chancen. Wir spielen mit den Schüler/-innen populäre Musik.

Im Vordergrund steht der Leitgedanke (gemeinsames) Musik-Erleben:  kurzfristiger Erfolg ist vorrangig gegenüber filigranem Spiel oder musiktheoretischem Lernerfolg. Harmonielehre einmal anders verstanden.

Die Diskussion darüber, ob wir eher musiktherapeutisch agieren (sollen), ist akademischer Natur. Unser Handeln ist sonderpädagogisch intendiert, therapeutische Nebenwirkungen nehmen wir gerne mit…

Die Vorgehensweise ist bestimmt durch das Prinzip der didaktischen Reduktion: Vereinfachte Arrangements und leicht verständliche, anschauliche Lernhilfen (Akkord-Bilder für Gitarre oder Keyboard/Schlagzeug-Patterns/ Greifschemata für den Bass) ermöglichen auch Kindern mit Lernschwächen schnelle Erfolgserlebnisse.

Unsere Schüler/-innen haben das Potential, nach einer Zeit gemeinsamer und persönlicher Erfahrungen sich als Ensemble - sprich Schulband - oder Perkussionsgruppe bei internen Festen zu präsentieren oder gar "auf Tournee zu gehen".


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