Elternarbeit

Arbeit mit Eltern und an der Erziehung Beteiligten

In einer „Heimschule“ oder einem „Internat“ scheinen die an der allgemeinen Schule üblichen Aktivitäten die Elternarbeit betreffend eher von untergeordneter Bedeutung, da bspw. die Eltern unserer im CJG St. Josefshaus vollstationär betreuten Kinder zu einem großen Teil außerhalb der Region wohnen. Würden wir den Begriff Elternarbeit aber ersetzen durch „Arbeit mit Eltern und an der Erziehung Beteiligten“ so kommen wir auf ein umfangreiches Programm der Kooperation, selbst diese Eltern/andere Sorgeberechtigte wie auch Vormünder sind häufig involviert:

  • Teilnahme an den Terminen des Aufnahmeverfahrens und der sonderpädagogischen Begutachtung
  • Teilnahme an den regelmäßigen Hilfeplan-Gesprächen nach dem KJHG (wenigstens zweimal p. a.)
  • Eltern-/Erziehersprechtag an der Schule, ebenfalls zwei mal p. a.
  • Teilnahme an den Festen in Heim und Schule: Karnevalsfeier, Reiterfest, Sportfest, Weihnachtsbasar
  • Bei externen Schüler/-innen oder Schüler/-innen in teilstationären Maßnahmen, also Familien die in der Nähe beheimatet sind, pflegen wir regelmäßigen (telefonischen) Kontakt.
  • Bei manchen Schüler/-innen ist es allerdings angebracht, die schulischen Belange zunächst einmal nur über die Gruppenerzieher/-innen abzuwickeln, damit „das Thema Schule“ nicht mehr die Eltern-Kind-Beziehung belastet – wie dies ja häufig auch als Aufnahmegrund benannt wird.
  • Die Kinder aus den Lebensgruppen des CJG St. Josefshauses werden täglich zur Schule begleitet, es kommt quasi täglich zu „Übergabegesprächen“.

In den gemeinsamen Modellprojekten von Jugendhilfe und Schule, Frühe intensive Förderung (FiF), Dojo und WerkstattSchule gelten für die Elternarbeit besondere Vereinbarungen, sie ist jeweils fester Bestandteil der Konzeption.


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CJG St. Antoniusschule

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